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Rechtliche Informationen

Allgemeine Geschäftsbedingungen & Widerrufsrecht

Hier finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Krempl-IT sowie Ihr Widerrufsrecht als Verbraucher – transparent und verständlich für Kund:innen und Partner in der Steiermark.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

der Lukas Krempl IT Services e.U., Bergviertel 61, 8190 Miesenbach bei Birkfeld, Österreich.
Stand: Mai 2026

§ 1 Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Lukas Krempl IT Services e.U. (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber"), soweit nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

1.2 Abweichende, ergänzende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

1.3 Es gelten jeweils die AGB in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses aktuellen Fassung, abrufbar unter krempl-it.at/agb.

1.4 Alle personenbezogenen Bezeichnungen in diesen AGB sind geschlechtsneutral zu verstehen.

§ 2 Leistungsumfang

2.1 Der Auftragnehmer erbringt IT-Dienstleistungen, insbesondere: IT-Beratung, Computer- und Laptop-Reparatur, Server- und Netzwerkbetreuung, Fernwartung, Cloud-Lösungen, Cybersecurity, Website-Entwicklung und KI-Beratung.

2.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer gesonderten Vereinbarung.

2.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen sowohl vor Ort als auch per Fernwartung zu erbringen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

2.4 Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Schriftverkehr per E-Mail gilt als ausreichend.

2.5 Soweit der Auftragnehmer Produkte oder Leistungen Dritter vermittelt oder weiterverkauft (z. B. Software-Lizenzen, Cloud-, Hosting- und VPS-Dienste, Virenschutz- und Verwaltungssoftware), gelten ergänzend die Vertrags-, Lizenz- und Nutzungsbedingungen sowie die Leistungsbeschreibungen des jeweiligen Anbieters. Für die Verfügbarkeit, den Betrieb und die Infrastruktur solcher Drittleistungen sowie für Störungen, die im Verantwortungsbereich des jeweiligen Anbieters liegen, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung. Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen geeignete Subunternehmer und Erfüllungsgehilfen heranzuziehen.

2.6 Bestimmte Reaktions- oder Wiederherstellungszeiten sowie eine bestimmte Verfügbarkeit werden nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich in einer gesonderten Service-Level-Vereinbarung (SLA) schriftlich vereinbart wurden. Ohne eine solche Vereinbarung erbringt der Auftragnehmer Support- und Wartungsleistungen im Rahmen seiner üblichen Geschäftszeiten innerhalb angemessener Frist.

§ 3 Vertragsabschluss

3.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

3.2 Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die tatsächliche Erbringung der Leistung zustande.

3.3 Kostenvoranschläge sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet. Bei absehbarer Überschreitung eines unverbindlichen Kostenvoranschlags um mehr als 15 % wird der Auftraggeber unverzüglich informiert.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Alle Preise verstehen sich in Euro. Sofern nicht anders angegeben, sind Preise gegenüber Unternehmern als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer zu verstehen. Gegenüber Verbrauchern sind alle angegebenen Preise Bruttopreise inklusive Umsatzsteuer.

4.2 Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

4.3 Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet (für Unternehmer: 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz gemäß § 456 UGB; für Verbraucher: 4 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz gemäß § 1000 ABGB).

4.4 Materialkosten, Hardware und Softwarelizenzen werden gesondert in Rechnung gestellt und sind nicht in den Dienstleistungspreisen enthalten, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

4.5 Anfahrtskosten werden nach tatsächlichem Aufwand berechnet, sofern nicht im Angebot anders angegeben.

4.6 Bei Zahlungsverzug hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Kosten zu ersetzen, insbesondere Mahnspesen sowie Kosten für die Einschaltung eines Inkassobüros oder eines Rechtsanwalts. Gegenüber Verbrauchern sind nur jene Kosten zu ersetzen, die in einem angemessenen Verhältnis zur betriebenen Forderung stehen und zur zweckentsprechenden Betreibung notwendig sind.

4.7 Gelieferte Waren (insbesondere Hardware, Komponenten und Datenträger) bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises samt Nebenforderungen Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftraggeber hat die Vorbehaltsware bis dahin sorgsam zu behandeln. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer nach Setzung einer angemessenen Nachfrist berechtigt, die Vorbehaltsware zurückzunehmen; ein Rücktritt vom Vertrag liegt in der Zurücknahme nur dann, wenn der Auftragnehmer dies ausdrücklich erklärt.

§ 5 Abonnements und Prepaid-Abrechnung

5.1 Wiederkehrende und lizenzbasierte Leistungen – insbesondere die Bereitstellung von Software-Lizenzen (z. B. Microsoft 365 / Office), Managed IT Services, Wartungs-, Backup-, Cloud- und Hosting-Pakete – werden als Abonnement im Prepaid-Verfahren erbracht (nachfolgend „Abonnement"). Welche Leistungen als Abonnement erbracht werden, ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.

5.2 Das Abonnement wird jeweils für einen Abrechnungsmonat abgeschlossen. Das Entgelt für den jeweiligen Abrechnungsmonat ist im Voraus zu entrichten (Prepaid) und vor Beginn des Abrechnungsmonats fällig. Der Auftragnehmer stellt die Leistung erst nach vollständigem Zahlungseingang bereit; eine Verpflichtung zur Vorleistung besteht nicht.

5.3 Das Abonnement verlängert sich nicht automatisch. Eine Fortsetzung für den jeweils folgenden Abrechnungsmonat kommt nur zustande, wenn die Vorauszahlung für diesen Folgemonat rechtzeitig vor dessen Beginn beim Auftragnehmer eingeht.

5.4 Der Auftragnehmer erinnert den Auftraggeber in der Regel rund eine Woche vor Ablauf des bezahlten Abrechnungsmonats an die anstehende Verlängerung. Diese Erinnerung ist eine unverbindliche Serviceleistung; ein Anspruch darauf besteht nicht. Das Unterbleiben oder der Nichtzugang einer Erinnerung berührt das Vertragsende nach 5.5 nicht.

5.5 Geht die Vorauszahlung für den Folgemonat nicht bis zum Ablauf des zuletzt bezahlten Abrechnungsmonats ein, endet das Abonnement automatisch mit Ablauf dieses Monats. Es bedarf hierzu keiner gesonderten Kündigung und keiner Mahnung. Mit dem Vertragsende stellt der Auftragnehmer die betroffenen Leistungen und Lizenzen nicht weiter bereit und verlängert diese nicht; daraus entstehen dem Auftraggeber keine Ansprüche.

5.6 Eine Rückerstattung bereits im Voraus bezahlter Entgelte für einen Abrechnungsmonat erfolgt nicht, wenn der Auftraggeber die Leistung innerhalb dieses Monats nicht oder nicht vollständig nutzt.

5.7 Der Auftraggeber ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig vor dem Ende eines Abonnements eine vollständige Sicherung seiner Daten herzustellen sowie benötigte Daten und Zugänge zu exportieren. Der Auftragnehmer haftet – soweit gesetzlich zulässig – nicht für Datenverlust, Datenunzugänglichkeit, Betriebsunterbrechungen oder sonstige Folge- und Vermögensschäden, die durch das Ende eines Abonnements oder die anschließende Nichtbereitstellung von Leistungen und Lizenzen entstehen. Im Übrigen gilt § 9. Die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie die zwingenden Bestimmungen des KSchG gegenüber Verbrauchern bleiben unberührt.

§ 6 Reparatur- und Werkstattleistungen

6.1 Übergibt der Auftraggeber Geräte zur Fehlersuche, Überprüfung oder Reparatur, ist der erforderliche Diagnose- und Überprüfungsaufwand auch dann zu vergüten, wenn der Auftraggeber die anschließende Reparatur nicht beauftragt, eine Reparatur nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist oder kein Fehler festgestellt werden kann. Sofern nichts anderes vereinbart wird, wird hierfür eine Überprüfungspauschale nach dem jeweils gültigen Stundensatz verrechnet. Auf die Kostenpflicht der Überprüfung wird der Auftraggeber vor Übernahme des Geräts hingewiesen.

6.2 Vereinbarte Vor-Ort-Termine sind rechtzeitig, spätestens jedoch 24 Stunden vor dem Termin, abzusagen oder zu verschieben. Erfolgt keine rechtzeitige Absage oder ist die Leistungserbringung aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, nicht möglich (z. B. Abwesenheit oder fehlender Zugang), ist der Auftragnehmer berechtigt, die vergebliche Anfahrt sowie die reservierte Arbeitszeit nach tatsächlichem Aufwand zu verrechnen.

6.3 Nach Abschluss der Arbeiten verständigt der Auftragnehmer den Auftraggeber über die Abholbereitschaft des Geräts. Das Gerät ist innerhalb von vier Wochen ab dieser Verständigung abzuholen. Nach Ablauf dieser Frist ist der Auftragnehmer berechtigt, ein angemessenes Lagerentgelt zu verrechnen; auf dieses wird in der Verständigung hingewiesen.

6.4 Holt der Auftraggeber das Gerät trotz nachweislicher Verständigung und einer weiteren schriftlichen Aufforderung mit angemessener Nachfristsetzung nicht innerhalb von sechs Monaten ab Abholbereitschaft ab, gerät er in Annahmeverzug. Der Auftragnehmer ist diesfalls nach vorheriger schriftlicher Androhung berechtigt, das Gerät zur Abdeckung seiner offenen Forderungen aus Reparatur und Lagerung bestmöglich zu verwerten; ein nach Abzug aller offenen Forderungen und der Verwertungskosten verbleibender Übererlös wird an den Auftraggeber herausgegeben. Geräte ohne verwertbaren Restwert dürfen nach Ablauf dieser Frist und gesonderter Androhung fachgerecht entsorgt werden. Für die Wiederherstellung von Daten auf verwerteten oder entsorgten Geräten wird nicht gehaftet.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

7.1 Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

7.2 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass vor Beginn von Wartungs-, Reparatur- oder sonstigen Arbeiten eine aktuelle Datensicherung seiner Systeme vorliegt. Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverlust, der durch fehlende oder unzureichende Datensicherung des Auftraggebers entsteht.

7.3 Werden die Mitwirkungspflichten nicht erfüllt und kommt es dadurch zu Verzögerungen, gehen daraus entstehende Mehrkosten zulasten des Auftraggebers.

§ 8 Gewährleistung

8.1 Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen (2 Jahre ab Übergabe gemäß §§ 922 ff ABGB). Für digitale Leistungen mit fortlaufender Bereitstellung (z. B. Managed IT Services, Cloud-Administration) erstreckt sich die Gewährleistung gemäß Verbrauchergewährleistungsgesetz (VGG) auf den gesamten Bereitstellungszeitraum.

8.2 Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate ab Übergabe bzw. Abnahme der Leistung.

8.3 Die Beweislastumkehr zugunsten des Verbrauchers beträgt gemäß VGG 12 Monate ab Übergabe: Zeigt sich innerhalb dieses Zeitraums ein Mangel, wird vermutet, dass dieser bereits bei Übergabe vorlag.

8.4 Mängel sind unverzüglich nach Feststellung schriftlich (E-Mail genügt) zu melden. Gegenüber Unternehmern gilt: Offensichtliche Mängel müssen innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe gerügt werden, andernfalls gilt die Leistung als genehmigt.

8.5 Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung. Erst nach fehlgeschlagener Nachbesserung kann eine Preisminderung oder Wandlung verlangt werden.

§ 9 Haftung

9.1 Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit – ausgenommen Personenschäden – ausgeschlossen.

9.2 Gegenüber Verbrauchern richtet sich die Haftung nach den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG).

9.3 Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Zinsverluste, unterbliebene Einsparungen sowie Folge- und Vermögensschäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

9.4 Eine Haftung für Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit der Auftraggeber es verabsäumt hat, eine ordnungsgemäße Datensicherung durchzuführen (vgl. § 7.2).

9.5 Die Haftung des Auftragnehmers ist – soweit gesetzlich zulässig – der Höhe nach mit dem Netto-Auftragswert begrenzt.

9.6 Schadenersatzansprüche verjähren gegenüber Unternehmern innerhalb von 6 Monaten ab Kenntnis des Schadens und des Schädigers.

§ 10 Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte

10.1 Alle im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Konzepte, Dokumentationen und Softwarelösungen bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

10.2 Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den vereinbarten Arbeitsergebnissen.

10.3 Der Quellcode individuell erstellter Software wird nur dann an den Auftraggeber übergeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart und gesondert vergütet wurde.

§ 11 Vertraulichkeit und Datenschutz

11.1 Beide Vertragsparteien verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

11.2 Sofern der Auftragnehmer im Rahmen seiner Tätigkeit Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers erhält und diese weisungsgebunden verarbeitet, wird auf Wunsch eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

11.3 Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

§ 12 Höhere Gewalt

12.1 Bei Vorliegen höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Stromausfälle, Cyberangriffe auf die Infrastruktur des Auftragnehmers) ist der Auftragnehmer für die Dauer und im Umfang der Beeinträchtigung von der Leistungspflicht befreit.

12.2 Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber unverzüglich über den Eintritt und die voraussichtliche Dauer der Behinderung informieren.

§ 13 Schlussbestimmungen

13.1 Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.

13.2 Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers (Bezirksgericht Weiz bzw. Landesgericht für ZRS Graz).

13.3 Für Verbraucher gelten die zwingenden Gerichtsstandsbestimmungen des KSchG (Wohnsitz- oder Aufenthaltsgerichtsstand des Verbrauchers).

13.4 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

13.5 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung des Schriftformerfordernisses.

Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Kunden, die als Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) anzusehen sind, können von einem Fernabsatzvertrag oder einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten (§ 11 FAGG).

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Lukas Krempl IT Services e.U.
Bergviertel 61
8190 Miesenbach bei Birkfeld
Telefon: +43 650 401 5113
E-Mail: lukas@krempl-it.at

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Ausnahmen vom Widerrufsrecht

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei:

  • Dienstleistungen, wenn der Unternehmer die Dienstleistung – auf Grundlage Ihres ausdrücklichen Verlangens sowie Ihrer Bestätigung über die Kenntnis vom Verlust des Rücktrittsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung – noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist vollständig erbracht hat.
  • Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten, wenn der Unternehmer – mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung, verbunden mit Ihrer Kenntnisnahme vom Verlust des Rücktrittsrechts – noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist mit der Lieferung begonnen hat.
  • Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt wurden oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An:
Lukas Krempl IT Services e.U.
Bergviertel 61
8190 Miesenbach bei Birkfeld
E-Mail: lukas@krempl-it.at

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

Bestellt am (*)/erhalten am (*): _______________

Name des/der Verbraucher(s): _______________

Anschrift des/der Verbraucher(s): _______________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): _______________

Datum: _______________

(*) Unzutreffendes streichen.

Fragen zu unseren Geschäftsbedingungen?

Wir beantworten Fragen zu unseren AGB, zum Widerrufsrecht und zu unseren rechtlichen Angaben im Impressum transparent und persönlich – telefonisch oder per E-Mail.